Jury

Dunja Hayali

Journalistin und Fernsehmoderatorin, ZDF

Die gebürtige Westfälin irakisch-christlicher Eltern ist seit 2007 für die Nachrichtenmagazine des ZDF zuständig: Seit 2010 präsentiert sie als Hauptmoderatorin das ZDF-Morgenmagazin, zuvor ist sie Co-Moderatorin an der Seite von Claus Kleber und Steffen Seibert in „heute journal“ und „heute“.
Nach dem Studium an der Deutschen Sporthochschule Köln beginnt Hayali ihre TV-Karriere bei der Deutschen Welle. Danach moderiert sie u.a. für zdf.info und unterstützt das ZDF-Wahlteam.
Thematisch nicht festgelegt präsentiert sie Kongresse, Galas, Preisverleihungen und Konferenzen.
 Für Reportagen reist Hayali nach Afrika, Sri Lanka und in den Irak. Sie unterstützt den Verein „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“, ist Aufsichtsratsmitglied von „Save the children“ und engagiert sie sich für VITA e.V., der Menschen mit körperlicher Behinderung mit Assistenzhunden zu mehr Unabhängigkeit und Lebensqualität verhilft. Als Jurymitglied für den JULIUS HIRSCH PREIS setzt sie sich für die Initiative des DFB gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ein. Ihr erstes Buch IS WAS, DOG? erscheint 2014. 2016 erhält sie die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Information“ und den Robert Geisendörfer Preis in der Kategorie „Sonderpreis der Jury“ für exemplarische publizistische Leistungen.

Stefan Aust

Herausgeber WELT

Stefan Aust, geboren am 1. Juli 1946 in Stade, war von 1966 bis 1969 Redakteur der Zeitschrift „konkret“. Von 1970 bis 1985 arbeitete er als Redakteur beim NDR, u. a. für das Magazin „Panorama“. 1988 gründete er „SPIEGEL TV“, das erste private politische Magazinformat im deutschen Fernsehen, und war dort bis 2007 Geschäftsführer. Von 1994 bis 2008 wurde Stefan Aust Chefredakteur des Nachrichten­magazins Der Spiegel, er baute u.a. Spiegel Online und den Nachrichtensender XXP auf. 2009 entwickelte er im Auftrag der WAZ-Gruppe ein digitales Wochenmagazin.
Stefan Aust ist Autor und Regisseur verschiedener Dokumentarfilme und Bücher, darunter des Bestsellers „Der Baader-Meinhof-Komplex“. Für seine TV-Arbeit wurde er u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet.
Stefan Aust Herausgeber der WELT.

Markus Grill

Berlin-Chef Investigativ-Team NDR/WDR

Markus Grill arbeitete 2003-2009 als Reporter beim „stern“ und 2009-2015 beim „Spiegel“, darunter zweieinhalb Jahre als Wirtschaftskorrespondent in den USA. Beim „stern“ deckte er z.B. den Ratiopharm-Skandal und die Lidl-Mitarbeiterüberwachung auf, beim „Spiegel“ schrieb er u.a. kritische Medizin-Titel wie „Mythos Vorsorge“, „Illusion Homöopathie“ oder „Die Vitamin-Lüge“. Er wurde dreimal für den Henri-Nannen-Preis (Investigation) nominiert und 2008 zum „Journalist des Jahres“ gewählt.
Außerdem erhielt er u.a. den Otto-Brenner-Preis, den Georg-Schreiber-Preis, den Journalistenpreis des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin. Seit 2009 gehört er dem Vorstand von „netzwerk recherche“ an.

Sabrina Hoffmann

Chefredakteurin Business Insider Deutschland

Sabrina Hoffmann ist Chefredakteurin bei Business Insider Deutschland. Zuvor verantwortete sie als Chefin vom Dienst den Social-Media-Auftritt der deutschen Huffington Post und war dort Mitglied im redaktionellen Gründungsteam. Sie volontierte beim Focus Magazin, studierte Literatur und Rhetorik in Tübingen.

@HoffmannSho

Prof. Dr. Wolf Lepenies

Soziologe, Wissenschaftspolitiker und wissenschaftlicher Schriftsteller

Wolf Lepenies, geboren 1941, Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin von 1986-2001, seit 2001 Ständiges Wissenschaftliches Mitglied (Permanent Fellow em.), Prof. em. für Soziologie an der Freien Universität Berlin. Regelmäßige Forschungsaufenthalte an der Maison des Sciences de lʼHomme (Paris) und am Institute for Advanced Study in Princeton.
Zu seinen Kernthemen gehört die Geschichte der Soziologie. Weitere Forschungsschwerpunkte betreffen die deutsche Geschichte der Neuzeit bis heute. Als eine der zentralen Herausforderungen der Forschung gilt für Wolf Lepenies die Auseinandersetzung mit dem Islam.
Für seine Förderungen friedlicher Beziehungen mit dem Nahen Osten wurde er 2006 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Weitere Verdienste erwarb Wolf Lepenies als Wissenschaftsmanager und ‐politiker. So setzte er sich seit den 1990er Jahren für die Stärkung der Wissenschaft im östlichen Europa ein, indem er Netzwerke knüpfte und wissenschaftliche Einrichtungen gründete.
Er forscht und lehrt in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Schon früh stellte er seine Studien in einen internationalen Zusammenhang. Dabei entstand 1985 sein Hauptwerk, die Studie „Die drei Kulturen“, die typische sozialmoralische Unterschiede zwischen Deutschland, Frankreich und England herausarbeitet.
Lepenies ist Ehrendoktor der Pariser Sorbonne und der Universität Bukarest, Offizier der Französischen Ehrenlegion, Träger des Offizierskreuzes des Verdienstordens der Republik Ungarn und Kommandeur des Königlichen Nordsternordens (Schweden).

Moritz Müller-Wirth

Stv. Chefredakteur, DIE ZEIT

Moritz Müller-Wirth ist stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Zuvor leitete er dort u.a. das Feuilleton-Ressort, war Gründungsmitglied der „Berliner Seiten“ der FAZ und beim Tagesspiegel in verschiedenen Funktionen aktiv. Sein Interesse galt dabei immer vor allem den Menschen, insbesondere den Kultur- und Fußballmenschen. Außerdem widmete er sich in Reportagen und anderen Beiträgen auch den Fragen der Digitalisierung, insbesondere des Journalismus. Auch gründete er, gemeinsam mit Sirkka Jendis, „Tempus Corporate“, die Corporate-Publishing-Tochter des ZEIT-Verlages, sowie die Internetplattform „Netz-gegen-Nazis“.

@muellerwirth

Simone Panteleit

Radio- und TV Journalistin (Berliner Rundfunk 91.4. und SAT.1)

Simone Panteleit wird 1976 in Frankfurt am Main geboren und studiert an der Freien Universität Berlin Germanistik, Jura und Geschichte.
Durch ein Volontariat kommt sie zum Radio und wird den Berlinern schnell bekannt. Sie arbeitet sehr erfolgreich als Redakteurin und Moderatorin bei 98.2 Radio Paradiso und 94’3 rs2 und bekommt dort ihre eigene Show „Simone bei der Arbeit“. Frühes Aufstehen übt sie als Co-Moderatorin der täglichen Morningshow.
Von 2008 bis 2014 steht Panteleit für das „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ jeden Morgen von Montag bis Freitag vor der Kamera. Stellvertretend moderiert sie außerdem seit 2008 „Das Sat.1 Magazin“. Dem Radio bleibt sie aber treu: 2010 moderiert sie ihre Sendung „Warum? – Darum! mit Simone Panteleit“ beim „Berliner Rundfunkt 91.4“.
Im Sommer 2014 kehrt sie zum Radio zurück und begleitet seitdem beim „Berliner Rundfunkt 91.4“ die Berliner jeden Morgen in den Tag.
2016 moderiert sie im Fernsehen das SAT.1-Fahndungsformat „Fahndung Deutschland“. Im selben Jahr zeichnet die Jury des Grimme Instituts Simone Panteleit mit dem „Deutschen Radiopreis“ als „Beste Moderatorin“ aus.

Foto ©Jens Fussan

Niddal Salah-Eldin

Director of Digital Innovation der WELT-Chefredaktion

Niddal Salah-Eldin, Jahrgang 1985, ist Head of Social Media bei der „Welt“ in Berlin. Die gebürtige Sudanesin studierte Publizistik, Politikwissenschaft und Journalismus in Mainz und Washington, D.C. Praxiserfahrung sammelte sie unter anderem beim ZDF, RTL New York und CNN in Berlin und Washington, D.C. Nach dem Magister-Abschluss 2012 arbeitete sie in der Kommunikationsberatung und ging dabei unter anderem ihrer Leidenschaft für Social Media nach. Seit 2014 arbeitet sie wieder auf der anderen Seite des Schreibtisches. 2015 wurde die Social Media-Expertin vom „medium magazin“ unter die Top 30 bis 30 des Journalismus gewählt.

@Nisalahe

Tarek Khello

Freier TV-Journalist, Rollierendes Jury-Mitglied

Jedes Jahr berufen wir einen Preisträger des Vorjahres als rollierendes Jury-Mitglied. Diesmal Tarek Khello. Tarek Khello wurde 1985 geboren und ist im syrischen Aleppo aufgewachsen. Er begann 2007 als freier Journalist für verschiedene arabische Zeitungen und nichtstaatliche Onlineportale zu arbeiten. Da er kritisch über das Assad-Regime berichtet hat, wurde er mehrfach verhaftet. Bei seiner Flucht über Beirut wurde er auf Vermittlung der UNHCR in das spezielle Flüchtlingshilfsprogramm „Resettlement“ aufgenommen und lebt seit Dezember 2013 in Deutschland. Seit Anfang 2016 als freier Journalist in Leipzig tätig und produziert Fernsehbeiträge für die Magazine FAKT (ARD) und exakt (MDR). 2017 ist er für seinen Beitrag „Das Schleppernetzwerk“ mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet worden.

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